07.01.2026Info-Veranstaltung zum Planungswettbewerb am 21. Januar
Neues Wohngebiet auf dem Hagenberg
Die Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen möchte auf dem Hagenberg neuen Wohnraum mit hoher Qualität und zu bezahlbaren Preisen schaffen. Dazu sollen die in die Jahre gekommenen Bestandsgebäude der Wohnungsgenossenschaft westlich der Straße Auf dem Hagen abgerissen und durch eine Neubebauung ersetzt werden. Die beste Lösung für die Neugestaltung soll im Rahmen eines Planungswettbewerbs ermittelt werden. Die Stadt Göttingen begleitet den Prozess und unterstützt das Vorhaben.
Info-Veranstaltung am 21. Januar
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, informieren Wohnungsgenossenschaft und Stadtverwaltung gemeinsam über das Vorgehen. Anwohner*innen und Interessierte sind eingeladen, Ideen, Wünsche und Hinweise einzubringen. Die Info-Veranstaltung findet ab 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Friedenskirche, Gerhard-Mercker-Begegnungszentrum, Auf dem Hagen 23, statt.
Auf dem Areal westlich der Straße Auf dem Hagen soll mehr Wohnraum entstehen. Dazu sollen die sieben Bestandsgebäude der Wohnungsgenossenschaft entfernt und durch eine moderne Bebauung mit einer höheren Anzahl an Wohnungen ersetzt werden. Etwa 60 Prozent davon soll als geförderter Wohnraum hergestellt werden. Eine dichtere Bebauung ist an dieser Stelle nach aktuellem Baurecht allerdings nicht möglich. Der Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke hat daher in seiner Sitzung am 4. Dezember 2025 entschieden, dass ein neuer Bebauungsplan für das Gebiet aufgestellt werden soll. Um die optimale Form der neuen Bebauung zu ermitteln, wird zunächst ein Planungswettbewerb organisiert. Der Siegerentwurf wird dann die Grundlage für den späteren Bebauungsplanentwurf bilden. Die Wohnungsgenossenschaft hat das Planungsbüro C4C aus Berlin mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt.
„Der Planungswettbewerb soll aufzeigen, welche Bebauungsdichte für diesen Ort angemessen ist. Aufgabe der Planer*innen ist es, die Ziele von zusätzlichem und bezahlbarem Wohnraum, Freiraum mit hoher Qualität und die Förderung nachhaltiger Mobilität in einer guten Gestaltung zu vereinen“, erklärt Stadtbaurat Frithjof Look. Die Stadt begrüßt das Vorhaben der Wohnungsgenossenschaft ausdrücklich und unterstützt bei der Durchführung des Planungswettbewerbs. Auch die Aufgabenstellung für die teilnehmenden Büros wird in enger Abstimmung mit der Verwaltung erstellt.
Anregungen der Öffentlichkeit werden einbezogen
Vor und während des Planungswettbewerbs hat die Öffentlichkeit an mehreren Punkten Gelegenheit, Anregungen und Hinweise zu den Planungen einzubringen. Bevor der Wettbewerb offiziell startet, werden das Vorgehen und die Eckpunkte der Planung in der öffentlichen Info-Veranstaltung am Mittwoch, 21. Januar 2026, vorgestellt. Anwohner*innen und alle anderen Interessierten haben danach die Möglichkeit, Ideen, Wünschen und Hinweise mitzuteilen. Die Beiträge werden im Anschluss fachlich geprüft und finden nach Möglichkeit Eingang in die Aufgabenstellung für den Planungswettbewerb.
Die Beteiligungsveranstaltung am 21. Januar dient gleichzeitig als frühzeitige Beteiligung am Bebauungsplanverfahren. Mehr Informationen dazu sind im Amtsblatt Nr. 27 vom 30. Dezember 2025 zu finden.
Ein weiteres Instrument zur Beteiligung der Öffentlichkeit ist die sogenannte Bürgervertretung: Bis zu zwei Vertreter*innen der Öffentlichkeit nehmen an wichtigen Terminen des Wettbewerbsverfahrens teil. Sie sollen die Belange der Öffentlichkeit in die teils nicht öffentlichen Beratungen einbringen. Die Bürgervertreter*innen können sich während der Info-Veranstaltung am Mittwoch, 21. Januar 2026, melden und zur Wahl stellen.
„Die Wohnungsgenossenschaft hat in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Wettbewerbsverfahren gemacht,“ berichtet ihr Vorstand Carlo Scherrer. „Die Vielfalt an Ideen bringt innovative Lösungen hervor. Die Öffentlichkeit, Bewohner*innen und Anwohnende sind intensiv eingebunden. Die externen Expert*innen in der Jury qualifizieren die Entscheidung für den besten Entwurf. Das ist die beste Grundlage für eine zügige Umsetzung.“
Informationen zum Verfahren gibt es auf der Projektwebsite des verfahrensbetreuenden Büros C4C.