06.03.2026 | geändert am 12.03.2026Internationale Wochen gegen Rassismus – Veranstaltungen in der Stadt Göttingen
Zum 31. Mal finden die bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus von Montag bis Sonntag, 16. bis 29. März 2026, statt. Das diesjährige Motto lautet „100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Der diesjährige Botschafter der Aktionswochen ist Prof. Dr. Matthias Quent. Hier gibt es einen Überblick über die Veranstaltungen in der Stadt Göttingen.
Die Stadt Göttingen beteiligt sich seit einigen Jahren an den bundesweiten Aktionstagen. Auch in diesem Jahr hat das städtische Büro für Integration Vereine, Institutionen, Organisationen und alle Interessierten dazu eingeladen, sich mit einer Veranstaltung oder Aktion an dem gemeinsamen Programm zu beteiligen, um ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Hass zu setzen. Für die Ankündigungen sind die jeweils genannten Veranstaltenden selbst verantwortlich.
Veranstaltungen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWGR) 2025 in Göttingen
Montag, 27. Februar 2026, bis Freitag, 27. März 2026
Ausstellung „Misch dich ein!“Ort: Stadtbibliothek Göttingen, Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Büro für Integration der Stadt Göttingen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek besucht werden (montags, dienstags, donnerstags, freitags 11.00 bis 18.00 Uhr, samstags 11.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs und sonntags geschlossen).Die Fotoausstellung vom Büro für Integration der Stadt Göttingen zeigt Porträts von Menschen, die von ihren rassistischen Erfahrungen in Göttingen berichten. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Verein PLEA e. V. (Partnerschaft für ländliche Entwicklung in Afrika) erstellt.
Montag, 16. März 2026 bis Freitag, 27. März 2026
Ausstellung „PlakatWAND Toleranz“Ort: Neues Rathaus (Foyer) Hiroshimaplatz 1–4, 37083 Göttingen (Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.)
Veranstalter*in: Büro für Integration der Stadt Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichDie Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses besucht werden (montags, dienstags, mittwochs 8.00 bis 14.00 Uhr, donnerstags 8.00 bis 17.00 Uhr, freitags 8.00 bis 13.00 Uhr, samstags und sonntags geschlossen).
Das Büro für Integration zeigt in einer Ausstellung die Ergebnisse zweier Workshops, die in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem SC Hainberg und dem Haus der Kulturen entstanden sind. „PlakatWAND Toleranz“ ist ein mobiles Integrations-, Kunst- und Kooperationsprojekt für Vielfalt und Toleranz, gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus. Träger ist der HVD Niedersachsen K.d.ö.R. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ mit Mitteln des BMI, mit Drittmitteln des Nds. MS sowie von der Nds. Lotto-Sport-Stiftung gefördert.
Montag, 16. März 2026 bis Sonntag, 29. März 2026
Banneraktion: Bewegt gegen RassismusOrt: online
Veranstalter*in: Raimond Golisch, Stadtsportbund Göttingen e. V., Koordinationsstelle Integration im und durch Sport
Eintritt: frei
Anmeldung: golisch@ssb-goettingen.deEs handelt sich um eine Banneraktion. Hier können sich Vereine oder Organisationen, welche dem Sport verbunden sind, mit dem Banner „Bewegt gegen Rassismus“ des Stadtsportbundes Göttingen ablichten lassen. Die Fotos werden anschließend von den Vereinen und vom Stadtsportbund Göttingen in den Sozialen Medien veröffentlicht. Das Ziel ist, ein Statement gegen Rassismus, für Menschenwürde, für Demokratie und für Vielfalt und Teilhabe zu setzen.
Von Montag, 16. März 2026, bis Samstag, 28. März 2026, soll jeden Tag auf der Internetseite und den Social Media-Kanälen der Vereine ein Bild gepostet werden. Am Sonntag, 29. März 2026, sollen alle Bilder dann noch einmal gemeinsam veröffentlicht werden, siehe: Internetseite Stadtsportbund Göttingen und Instagram-Kanal Stadtsportbund Göttingen sowie Facebook-Kanal Stadtsportbund Göttingen.
Montag, 16. März 2026, von 17.00 bis 19.30 Uhr
Stammtischkämpfer*innen-SeminarOrt: Weststadtzentrum, Pfalz-Grona-Breite 84, 37081 Göttingen
Veranstalter*in: Weststadtzentrum Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: s.wagner@bfgoe.deDas Weststadtzentrum Göttingen bietet gemeinsam mit „Aufstehen gegen Rassismus“ ein Stammtischkämpfer*innen-Seminar an. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, auf diskriminierende oder rechte Parolen zu reagieren und Position zu beziehen.
Der Veranstaltungsort ist stufenlos zugänglich, verfügt über barrierefreie Sanitäranlagen und bietet auf Wunsch weitere Hilfen.
Montag, 16. März 2026, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Eröffnungsabend der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in GöttingenLesung aus dem Buch „Trotzdem zuhause“ von und mit Tupoka Ogette
Ort: Altes Rathaus, Rathaushalle, Am Markt 8, 37073 Göttingen (Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.)
Veranstalter*in: Büro für Integration der Stadt Göttingen in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Göttingen e. V.Eintritt: Karten im Vorverkauf 11 Euro (regulär) und 7 Euro (ermäßigt), an der Abendkasse 12 Euro (regulär) und 8 Euro (ermäßigt). Karten gibt es in der Tourist-Information am Alten Rathaus, bei allen Reservix-Geschäftsstellen und an der Abendkasse.
Die Begrüßung findet durch die Stadträtin Anja Krause statt. Die Autorin Tupoka Ogette zeichnet ihr Leben zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur nach und legt den Finger in gesellschaftliche Wunden, die es bitter nötig haben, angefasst zu werden. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.
Dienstag, 17. März bis Mittwoch, 25. März 2026
„Kolonialismus Made in Göttingen“ und „Caution Colonialism“Ort: Kino Lumière, Geismar Landstraße 19, 37083 Göttingen
Veranstalter*in: Lumière und Méliès in Kooperation mit Göttingen Postkolonial
Eintritt: 9 Euro (regulär) und 8 Euro (ermäßigt)Zwei neue Filme aus Göttingen zeigen, wie koloniale Kontinuitäten bis heute Wissen, Stadt und Alltag prägen. Die Filme werden an insgesamt drei Terminen gezeigt (siehe 17., 18. und 25. März). Am Dienstag, 17. März 2026, findet im Anschluss an die Vorführung ein Publikumsgespräch mit den Filmemachenden statt. Bei allen Terminen sind zudem Mitglieder von Göttingen Postkolonial vor Ort und ansprechbar für Gespräche und Fragen.
Dienstag, 17. März 2026, von 14.00 bis 15.30 Uhr
„Partizipa City“ – Ein europäisches Planspiel gegen Rassismus in Institutionen.
Wie kann eine europäische Weiterentwicklung des Planspiels der zunehmenden Akzeptanz rassistischer Positionen in Gesellschaft und öffentlichen Strukturen etwas entgegensetzen?Ort: online
Veranstalter*in: Institut für angewandte Kulturforschung e.V. – ifak
Eintritt: frei
Anmeldung: info@ifak-goettingen.de bis zum 13. März 2026. Nach der Anmeldung wird der Zugangslink zum Online-Raum verschickt.„Participa City“ ist ein Planspiel, das Diskriminierungssituationen in vielfältigen Lebensbereichen und im öffentlichen Raum in Spielbegegnungen verwandelt hat. Die deutsche Spielversion besteht aus bislang acht Stationen, die aktuell in einer europäischen Partnerschaft weiterentwickelt und ergänzt werden. Es werden der aktuelle Stand des europäischen Projektes und die Ergebnisse einer Befragung in vier europäischen Ländern präsentiert. Wie können Bildungsangebote wie „Participa City“ zu einer Rassismus-Prävention in Gesellschaft und in Behörden beitragen? Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Veränderungen in Institutionen voranbringen möchten oder die in Bildungsprozessen tätig sind oder Verantwortung für Antidiskriminierungsarbeit, Diversität und institutionelle Entwicklung tragen und die mehr über das Spiel als Tool erfahren möchten.
Dienstag, 17. März 2026, von 16.00 bis 18.00 Uhr
Jüdisches Leben in GöttingenOrt: Jüdische Gemeinde Göttingen, Angerstraße 14, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Sandra Recknagel
Eintritt: frei
Anmeldung: goettingen@digev.deDer RIAS (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus) Jahresbericht für 2024 zeigt einen Anstieg in dokumentierten antisemitischen Vorfällen von 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie lebt es sich als jüdischer Mensch in Göttingen? Zeigt man sich, verbirgt man seine Kippa? Die Jüdische Gemeinde Göttingen und ihre Synagoge lädt zum Besuch für einen offenen Austausch ein.
Dienstag, 17. März 2026, von 20.00 bis 22.30 Uhr
Filmabend zu Göttinger Kolonial- und Rassismusgeschichte:
„Kolonialismus Made in Göttingen“ und „Caution Colonialism“Ort: Kino Lumière, Geismar Landstraße 19, 37083 Göttingen
Veranstalter*in: Göttingen Postkolonial in Kooperation mit Lumière und Méliès
Eintritt: 9 Euro regulär, 8 Euro ermäßigtDie neuen Filme „Kolonialismus Made in Göttingen“ und „Caution Colonialism“ beleuchten verschiedene Aspekte der Göttinger Stadt- und Universitätsgeschichte neu und laden ein, sich mit der lokalen Entstehung und Entwicklung kolonialen und rassistischen Wissens und den Auswirkungen bis in die Gegenwart zu befassen. Nach den Filmen findet an diesem Tag ein Publikumsgespräch mit den Filmemachenden statt.
Mittwoch, 18. März 2026, von 16.00 bis 18.00 Uhr
Workshop für Jugendliche von Jugendlichen zum Thema Rassismus –
Aufklärung, gemeinsamer Dialog und Unterstützung für BetroffeneOrt: Stadtlabor Göttingen, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Jugendparlament Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichDas Schüler*innenparlament erhebt seine Stimme gegen rassistische Strukturen in der Gesellschaft. Dazu bietet es einen Workshop für Jugendliche an, die sich mit Peers über Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen austauschen möchten. Der Workshop wird von Jugendlichen organisiert und durchgeführt. Wer sich an der Planung beteiligen und eigene Schwerpunkte einbringen möchte, kann sich unter jugendparlament@goettingen.de melden.
Mittwoch, 18. März 2026, von 17.00 bis 18.30 Uhr
Zwangsarbeit und antislawischer Rassismus
Eine Führung durch die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945“Ort: Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945“, Godehardstraße 11, 37081 Göttingen (mit separatem Eingang im Gebäude der BBS II)
Veranstalter*in: Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945“
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichDie Bedingungen, unter denen die von Nazi-Deutschland ausgebeuteten Zwangsarbeitenden zu überleben versuchten, hingen von der Einordnung in die hierarchischen Rassevorstellungen der Nationalsozialisten, dem rechtlichen Status und dem Geschlecht ab. Die Führung erzählt von der Bedeutung der antislawischen Sonderregelungen für die Menschen und gibt einen kurzen Überblick über die Kontinuitäten.
Mittwoch, 18. März 2026, von 17.00 bis 21.30 Uhr
Internationales MittwochskochenOrt: Saal der OM10, Obere-Masch-Straße 10, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Forum Waageplatz e. V.
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichEssen verbindet und so soll gemeinsam gekocht, gegessen und Kontakte geknüpft werden. Gemeinsamkeit baut Vorurteile ab, fördert Empathie und wirkt rassistischen Strukturen entgegen. Rassistische Erfahrungen sollen gesammelt und besprochen werden. In einer weiteren Veranstaltung am Mittwoch, 25. März 2026, sollen Lösungen gesucht werden.
Mittwoch, 18. März 2026, von 17.30 bis 19.00 Uhr
Filmabend zu Göttinger Kolonial- und Rassismusgeschichte:
„Kolonialismus Made in Göttingen“ und „Caution Colonialism“Ort: Kino Lumière, Geismar Landstraße 19, 37083 Göttingen
Veranstalter*in: Göttingen Postkolonial in Kooperation mit Lumière und Méliès
Eintritt: 9 Euro regulär, 8 Euro ermäßigtWas Göttinger*innen noch nicht über Rassismus- und Kolonialgeschichte Göttingens wissen, beleuchten diese beiden Filme. Der Dialogfilm „Kolonialismus Made in Göttingen“ bringt Stimmen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Aktivismus zusammen, während „Caution Colonialism“ die OvaHerero-Jugendsprecherin Ningiree Kauvee auf ihrer Suche nach kolonialen Spuren in Göttingen begleitet.
Donnerstag, 19. März 2026, von 18.00 bis 21.00 Uhr
Interkultureller KochabendOrt: Freie evangelische Gemeinde (FeG) Göttingen, Alfred-Delp-Weg 3a, 37085 Göttingen
Veranstalter*in: Quartiersbüro Zietenterrassen /Geismar, Freie evangelische Gemeinde Göttingen, Bonveno gGmbH und SC Hainberg 1980 e. V.
Eintritt: frei
Anmeldung: lars.willmann@sc-hainberg.deDer interkulturelle Kochabend lädt dazu ein, gemeinsam internationale Kleinigkeiten zu kochen. Gern können Teilnehmende Speisen aus ihren Kulturen oder Snacks, Nachtische oder Salate, mitbringen und mit anderen teilen. Beim geselligen Beisammensein und leckeren Speisen kann man ins Gespräch kommen und einfach einen schönen Abend haben.
Donnerstag, 19. März 2026, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Demokratie verteidigen! Das AfD-Verbot als Lösung?
Vortrag und Diskussion mit Michael Lühmann (MdL für Bündnis 90/Die Grünen, Politologe und Demokratieforscher)Ort: Dorfkrug Groß Schneen, Landstraße 10, 37133 Friedland OT Groß Schneen
Veranstalter*in: Friedland ist bunt – Bündnis für Vielfalt und Demokratie
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichNachdem das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hat, gibt es viele offene Fragen. Wie ist der aktuelle Stand zum Parteiverbotsverfahren? Wie stehen die Chancen? Welche Bedenken gibt es? Darf man als Lehrer*in oder Polizist*in gegen das Menschenbild der AfD Stellung beziehen? Was sind die Verteidigungsmöglichkeiten der Demokratie?
Freitag, 20. März 2026, von 9.30 bis 12.30 Uhr
Bewusster Umgang mit Weißsein und Rassismus – Vertiefte Reflexion für weiße MenschenOrt: KAZ e. V., Bürgerstraße 15, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: KAZ Göttingen in Kooperation mit Sarah Böger, Antidiskriminierungstrainerin
Eintritt: 10 bis 20 Euro (Spendenempfehlung)
Anmeldung: über das Online-AnmeldeformularDer Workshop richtet sich an weiße Menschen, die sich etwas tiefer damit auseinandersetzen möchten, was Weißsein mit ihnen macht.
Was macht Rassismus mit den eigenen Beziehungen zu anderen Menschen? Wie kann man seine Privilegien gegen Rassismus einsetzen, ohne zu bevormunden? Wie kann man sich gegen Rassismus einsetzen, ohne sich selbst zu überfordern?Samstag, 21. März 2026, von 10.00 bis 17.00 Uhr
Stimmen gegen Rassismus – gemeinsam mit UNICEF und der Neuen IGS GöttingenOrt: Stand am Kornmarkt in der Fußgängerzone, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: UNICEF in Kooperation mit Neue IGS Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichIm Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gestalten UNICEF und die Neue IGS Göttingen gemeinsam einen Mitmachstand auf dem Kornmarkt. Rassismus-Erfahrungen werden sichtbar gemacht und Bürger*innen eingeladen, unter der Leitfrage „Was können wir aktiv gegen Rassismus tun?“ konkrete Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt zu setzen.
Dienstag, 24. März 2026, von 15.30 bis 17.00 Uhr
Familiencafé: Wie läuft’s in der Schule?Ort: Nachbarschaftszentrum Grone, Deisterstraße 10, 37081 Göttingen
Veranstalter*in: BeRBi Göttingen in Kooperation mit MEN Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichDas MigrantenElternNetzwerk (MEN Göttingen) und die Beratungsstelle gegen Rassismus in der Bildung (BeRBi Göttingen) laden zum Familiencafé in Grone ein. Eltern haben die Möglichkeit, Fragen zum Schulsystem zu stellen oder sich zu Rassismus in der Schule beraten zu lassen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Kinder sind willkommen. Das Familiencafé findet mehrsprachig statt. Alle Interessierten können einfach vorbeikommen!
Dienstag, 24. März 2026, von 18.00 bis 19.30 Uhr
Susanne Pfankuch: Privilegiert diskriminiert.
Aus Tagebüchern und Briefen des jungen Berliners Peter Pfankuch 1939 – 1945, Vergangenheitsverlag Berlin 2024, Lesung und Diskussion mit der AutorinOrt: Gemeindesaal der Ev.-Reformierten Gemeinde, Untere Karspüle 11, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Göttingen e. V.
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichPeter Pfankuch, „Kind einer privilegierten Mischehe“, erlebt im Nationalsozialismus, dass er und seine Familie langsam und schleichend ausgegrenzt werden. Seine Mutter ist Jüdin, sein Vater sogenannter „Arier“. Lange ist er privilegiert diskriminiert – doch diese Situation kippt.
Die Historikerin Susanne Pfankuch gibt durch Tagebücher und Briefe ihres Vaters Einblick in diese Lebensumstände.Dienstag, 24. März 2026, von 18.00 bis 19.30 Uhr
Was macht der Integrationsrat?Ort: Nachbarschaftszentrum Grone, Deisterstraße 10, 37081 Göttingen
Veranstalter*in: Integrationsrat Göttingen in Kooperation mit dem Büro für Integration
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichBei einem offenen Informationsabend stellt der Integrationsrat seine Arbeit und die damit verbundenen Aufgaben vor. Außerdem wird in Vorbereitung auf die diesjährige Wahl des Integrationsrates darüber informiert, wer wahlberechtigt ist und wer gewählt werden kann. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Wahl des neuen Integrationsrates findet am Tag der Kommunalwahlen am Sonntag, 13. September 2026 statt.
Mittwoch, 25. März 2026, von 15.00 bis 18.00 Uhr
Internationales KochenOrt: Stadtteilbüro Leineberg, Allerstraße 32, 37081 Göttingen
Veranstalter*in: Nachbarschaftsverein Leineberg e. V.
Eintritt: 3,50 Euro
Anmeldung: telefonisch unter 0551 2054702 (Hanna Köhn) oder stadtteilbuero.leineberg@t-online.de bis Mittwoch, 18. März 2026.Die Internationale Kochgruppe im Stadtteilbüro Leineberg lädt alle Interessierten ein, gemeinsam Essen aus unterschiedlichen Ländern zu kochen und dabei ins Gespräch zu kommen.
Mittwoch, 25. März 2026, von 17.30 bis 19.00 Uhr
Filme über Göttinger Kolonial- und Rassismusgeschichte:
„Kolonialismus Made in Göttingen“ und „Caution Colonialism“Ort: Kino Lumière, Geismar Landstraße 19, 37083 Göttingen
Veranstalter*in: Göttingen Postkolonial in Kooperation mit Lumière und Méliès
Eintritt: 9 Euro (regulär), 8 Euro (ermäßigt)Was Göttinger*innen noch nicht über Rassismus- und Kolonialgeschichte Göttingens wissen, beleuchten diese beiden Filme. Der Dialogfilm „Kolonialismus Made in Göttingen“ bringt Stimmen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Aktivismus zusammen, während „Caution Colonialism“ die OvaHerero-Jugendsprecherin Ningiree Kauvee auf ihrer Suche nach kolonialen Spuren in Göttingen begleitet.
Donnerstag, 26. März 2026, von 12.00 bis 14.00 Uhr
Wie gestaltet sich ein vorurteilsfreies Miteinander?
Input zu Identität und KulturOrt: musa, Hagenweg 2a, 37081 Göttingen
Veranstalter*in: Bonveno Göttingen gGmbH / Projekt „Brothers“
Eintritt: frei
Anmeldung: s.bikil@bonveno-goettingen.deIm Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ lädt Bonveno Göttingen zum Input & Austausch ein: Wie gestaltet sich ein vorurteilsfreies Miteinander? Anhand von Erfahrungen aus dem Gewaltpräventionsprojekt „Brothers“ werden Identität, Kultur und Vorurteile beleuchtet.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte und andere Interessierte. Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um eine Anmeldung gebeten.Freitag, 27. März 2026, von 15.30 bis 21.00 Uhr
Internationaler Kochabend in der Lebenshilfe e. V.Ort: Lebenshilfe Eichsfeld e. V., Kutschenberg 4, 37115 Duderstadt
Veranstalter*in: Caritasverband Südniedersachsen e. V., Lebenshilfe e. V.
Eintritt: frei
Anmeldung: migration@caritas-suedniedersachsen.deGemeinsam werden Köstlichkeiten aus Afghanistan zubereitet. Anschließend werden die zubereiteten Speisen in gemütlicher Atmosphäre mit netten Gesprächen genossen. Die Kinder können den Garten der Lebenshilfe e. V. erkunden und gemeinsam spielen.
Freitag, 27. März 2026, 18.00 Uhr
Gesprächsabend „Affirmative Sabotage – lernen und verlernen“ mit Ayşe GüleçOrt: Quartiersbüro Nördliche Innenstadt, Untere Karspüle 8, in Göttingen
Veranstalter: Quartiersbüro der Nördlichen Innenstadt
Eintritt: freiAyşe Güleç ist Pädagogin, Kuratorin und forschende Aktivistin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Kunst- und Kulturvermittlung, Antirassismus Forschung, Migration sowie politische Bildung. Derzeit arbeitet sie als Referentin im Fachbereich für intersektionale Veranstaltungen der Bundeszentrale für politische Bildung in Gera. Zuvor war sie viele Jahre im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel tätig und wirkte an mehreren documenta-Ausstellungen mit.
Samstag, 28. März 2026, von 10.00 bis 16.30 Uhr
Wann ist ein „Ja“ ein „Ja“?
Interkulturelle Fallen in der Arbeit mit Migrant*innen und GeflüchtetenOrt: Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen, Neustadt 18 (Eingang im EG im Innenhof), 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: ehrenamt.miz.goettingen@evlka.deIst es so schwer, einfach „Nein“ zu sagen oder Bescheid zu geben, dass man sich verspätet? Bei aller Toleranz in politischen Grundsatzfragen ärgert man sich in alltäglichen Situationen, wenn Menschen aus anderen Kulturen ihr Verhalten nicht an vorhandene Erwartungen anpassen. Warum ärgert man sich darüber – und was hilft, dennoch die Freude an interkulturellen Begegnungen zu erhalten? Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten.
Samstag, 28. März 2026, von 14.00 bis 18.00 Uhr
Sport- und Bewegungsnachmittag für Kinder und FamilienOrt: Sporthalle Zietenterrassen (von 14.00 bis 18.00 Uhr) und den Räumlichkeiten des SC Hainberg (von 16.00 bis 17.30 Uhr)
Veranstalter*in: SC Hainberg 1980 e. V. und Freunde
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichEin Sport- und Bewegungsnachmittag für Kinder und Familien in der Sporthalle des SC Hainberg. Gemeinsam in Bewegung kommen mit kleinen Mitmachspielen und Kinderturnen. Dazu gibt es noch in den nahen Räumlichkeiten des Vereins um 16.00 Uhr einen arabisch / türkischen Tanzkurs für Frauen / Mädchen. Das Team verkauft für einen guten Zweck kulinarische Köstlichkeiten zu fairen Preisen.
Samstag, 28. März 2026, von 17.00 bis 20.00 Uhr
Internationaler Frauen*tanzabend im Salon der musaOrt: Salon im Kulturzentrum musa, Hagenweg 2a, 37081 Göttingen
Veranstalter*in: Kulturzentrum musa e. V., Bonveno, AWO
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichAm Samstag, 28. März 2026 heißt es im musa-Salon: Women only! Frauen ab 16 Jahren aus der ganzen Welt haben die Möglichkeit, ausgelassen zu internationaler Musik zu tanzen. Lieblingsmusik kann mitgebracht werden.
Samstag, 28. März 2026, von 20.00 bis 21.15 Uhr
Theaterstück „Die ersten hundert Tage“Ort: Deutsches Theater Göttingen, dt.2, Theaterplatz 11, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Deutsches Theater Göttingen
Eintritt: Karten 21,50 Euro (regulär) und 12,50 Euro (ermäßigt). Bei Vorlage des Studienausweises erhalten Studierende der Georg-August-Universität Göttingen, der HAWK und der PFH Göttingen zu fast allen Vorstellungen des Deutschen Theater Göttingen kostenfrei Karten. Kartenreservierungen sind ab drei Tage vor der jeweiligen Vorstellung möglich, auch für Premieren. Die Abholung der Karten erfolgt an der Abendkasse (nur gegen Vorlage des gültigen Studienausweises).Auch in diesem Jahr finden die von den Vereinten Nationen initiierten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Das Deutsche Theater Göttingen hält es für unabdingbar, in diesem Rahmen ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass zu setzen. Deshalb wird unter anderem „Die ersten hundert Tage“ gespielt.
Handlung: An einer Tankstelle an der deutsch-tschechischen Grenze wartet Silvio auf Roya, Lou und Marin. Einst enge Freund*innen trennten sie Exil, Verfolgung und ein autoritäres Deutschland. Nun bittet Silvio sie um Hilfe. Doch das Wiedersehen legt alte Konflikte offen – und mit dem Auftauchen eines Grenzpolizisten wird klar, wie weit er sich entfernt hat.
Sonntag, 29. März 2026, von 15.00 bis 17.00 Uhr
Internationales KochbuchOrt: Tafel Göttingen, Mauerstraße 16 / 17, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Junge Tafel Göttingen
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlichDie Junge Tafel möchte ein interkulturelles Kochbuch mit Rezepten aus aller Welt zusammentragen. Interessierte sind herzlich eingeladen, Geschichten und Rezepte mitzubringen, die dann das Kochbuch füllen werden. Gleichzeitig soll ein Raum der Begegnung geschaffen werden, deswegen sind anschließend alle zu einem Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Spielen eingeladen.
Freitag, 10. April bis Donnerstag, 30. April 2026
Der NS-Völkermord an den Roma in der besetzten Sowjetunion
Ausstellung im StadtlaborOrt: Stadtlabor, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Roma Center e. V.
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind hier aufgeführt.Am Freitag, 10. April 2026 um 18.00 Uhr eröffnen Roma Center und Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden die Ausstellung „Genozid an Roma auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion 1941–1944“ im Stadtlabor. Grundlage sind 200 Interviews mit Überlebenden und ihren Kindern aus der Ukraine, Belarus, Russland, Rumänien und Moldau. Sie erzählen von Verfolgung und Widerstand der Roma nach dem Überfall auf die Sowjetunion.
Montag, 13. April 2026, von 13.00 bis 15.00 Uhr
Kolonialkritischer Stadtrundgang mit Göttingen PostkolonialOrt: Startpunkt ist am Wilhelmsplatz, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Sarah Böger, Göttingen Postkolonial
Eintritt: frei
Anmeldung: über das Online-AnmeldeformularSpuren des Kolonialismus und deren Wirkungen heute sind im Stadtbild meist nicht auf den ersten Blick zu finden. Für einen rassismuskritischen Umgang mit Geschichte ist es jedoch zentral, die Spuren kolonialer Herrschaft aufzuzeigen. Der Stadtrundgang lädt dazu ein, Göttingen durch die „post- und dekoloniale Brille“ (neu) kennenzulernen.
Donnerstag, 16. April 2026, von 16.00 bis 18.00 Uhr
Rassismus an Göttinger Schulen – Was können wir tun?Ort: Neues Rathaus, Ratssaal, Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen
Veranstalter*in: Antidiskriminierungsarbeit Stadt und Landkreis Göttingen in Kooperation mit BeRBi Göttingen (mit Roma Center e. V. und weiteren)
Eintritt: frei
Anmeldung: über das Online-AnmeldeformularAlle Interessierten und Engagierten sind eingeladen, gemeinsam darüber zu beraten, wie man mit Rassismus in Göttingen Schulen umgehen kann. Die Beratungsstelle gegen Rassismus in der Bildung (BeRBi Göttingen) fasst den aktuellen Stand zusammen, bevor über notwendige Maßnahmen diskutiert wird. Moderieren wird das Gespräch Onyeka Oshionwu.
Freitag, 24. April 2026, von 15.00 bis 17.00 Uhr
Kolonialkritischer Stadtrundgang mit Göttingen PostkolonialOrt: Startpunkt ist am Wilhelmsplatz, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Elisa Erpenbeck, Göttingen Postkolonial
Eintritt: frei
Anmeldung: über das Online-AnmeldeformularSpuren des Kolonialismus und deren Wirkungen heute sind im Stadtbild meist nicht auf den ersten Blick zu finden. Für einen rassismuskritischen Umgang mit Geschichte ist es jedoch zentral, die Spuren kolonialer Herrschaft aufzuzeigen. Der Stadtrundgang lädt dazu ein, Göttingen durch die „post- und dekoloniale Brille“ (neu) kennenzulernen.
Dienstag, 28. April 2026, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Kolonialkritischer Stadtrundgang (in English) mit Göttingen PostkolonialOrt: Startpunkt ist am Wilhelmsplatz, 37073 Göttingen
Veranstalter*in: Sarah Böger, Göttingen Postkolonial
Eintritt: frei
Anmeldung: über das Online-AnmeldeformularSpuren des Kolonialismus und deren Wirkungen heute sind im Stadtbild meist nicht auf den ersten Blick zu finden. Für einen rassismuskritischen Umgang mit Geschichte ist es jedoch zentral, die Spuren kolonialer Herrschaft aufzuzeigen. Der Stadtrundgang lädt dazu ein, Göttingen durch die „post- und dekoloniale Brille“ (neu) kennenzulernen.